Jazzclub Englischer Bahnhof

Husum/Nordsee

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Tel 04841 83425

 





Unsere nächsten Veranstaltungen




29.03.2019


Johnson-Meyers-Johnson

 

Christian Meyers - Trompete
Lucas Johnson - Drums
Martin Johnson - Keyboards/Live Elektronik

      Einlass 19 Uhr

Beginn 20 Uhr

Eintritt € 15,00

Schüler € 5,00

 

 

 

 

 

 


Der Berliner Trompeter Christian Meyers bringt zusammen mit dem Stuttgarter Keyboarder und Produzenten Martin Johnson

und dem Baseler Schlagzeuger Lucas Johnson den Berliner Dom zu klingen.

Das Trio schafft sphärische Klangwelten aus Klängen, die zwischen Weltmusik und Jazz angesiedelt sind.

Im Spannungsfeld zwischen Kompositionen Improvisation, zwischen flächigen Balladen und Grooves

liegt die Bandbreite des eingespielten Ensembles.

Über elektronischen und akustischen Harmonien erhebt sich der ausdrucksstarke Trompetenton und erfüllt

den Raum bis in die letzte Reihe.

 


 

24.05. 2019


Meyer & Wind

 

Martin Wind Bass
Ulf Meyer Gitarre
      Einlass 19 Uhr

Beginn 20 Uhr

Eintritt € 15,00

Schüler € 5,00


 

 

 

Nach einem wunderbarem Abend vor mehr als vollem Haus im Mai 2017 kommen die beiden gebürtigen Flensburger Ulf Meyer (Gitarre) und Martin Wind (Bass) nach zwei Jahren erneut in den Jazzclub Englischer Bahnhof, um ihre aktuelle, im Juni 2018 bei LAIKA erschienene CD „Licorice& Beer“ vorzustellen.

Dies ist ihre erste Studioproduktion im Duo seit 25 Jahren. Dazwischen haben die beiden Duopartner diverse CDs veröffentlicht, einige davon mit Gästen, u.a. mit der dänischen Schlagzeuglegende Alex Riel („Kinnings“, „Feelslike Home“) oder dem Flügelhornisten Jan-Peter Klöpfel („Fjord Songs“).

Auf der Folk Baltica 2009 präsentierten sie eine weitere Hommage an ihre norddeutsche Heimat in einer u.a.mit den skandinavischen SängereinnenGunnelMauritzson (S) und UnniLøvlid (N) erweiterten Besetzung („Fjord Skies“).

Im Dezember 2016 veröffentlichten sie beim renommierten Vinyl-Label Edition Longplay ihre LP „Fuglsang“, für die sie begeisterte Kritiken erhielten.

Und jetzt kommen sie mit Bier und Lakritz – eine Kombi der besonderen Würze,

die auch und gerade live zu schmecken ist.

Freude und Spaß am gemeinsamen Musizieren – das sind die unverzichtbaren Grundprinzipien im Zusammenspiel der beiden Musiker. Ein Jazz-Ansatz, wie ihn vor allem ihre skandinavischen Nachbarn praktizieren.

 

 

 

 

 


27.09.2019


Eva Klesse Quartett

Evgeny Ring - Alt-Saxophon
Philip Frischkorn - Klavier
Stefan Schönegg - Kontrabass
Eva Klesse - Schlagzeug
      Einlass 19 Uhr

Beginn 20 Uhr

Eintritt € 15,00

Schüler € 5,00


Vor genau zwei Jahren veröffentlichte das Eva Klesse Quartett sein zweites Album „Obenland“ und manifestierte damit

seinen Status in der europäischen Jazzszene. Es folgten hervorragende Reaktionen der Medien,

Einladungen zu Festivals und internationale Konzertreisen, die die Band bis nach Asien,

Mittel- und Südamerika führten. Als „wild, romantisch, elegisch, packend“ beschrieb ein Kritiker der JazzThing

die Musik von „Obenland“, im Weser Kurier wurde die „bestechend exakte Verzahnung“ der Band hervorgehoben.

Ein Kollege der FAZ befand: „Vieles entwickelt sich fließend, typische Grenzen zwischen Komposition und Improvisation

lösen sich unmerklich auf. Dank interessanter Melodien und Harmonien ist der Jazz des Eva Klesse Quartetts für unterschiedliche Hörer

attraktiv und doch weit vom Mainstream entfernt.“
Nun also das dritte Kapitel dieser künstlerischen Erfolgsgeschichte: „miniatures – ten songs for chamber jazz quartet“.

Sein Titel weist die Richtung, in die das ästhetische Pendel diesmal tendiert.
Während auf „Obenland“ viele recht lange Stücke mit großer Dynamik und weiten Bögen fesselten,
klingt das neue Album insgesamt inniger und klarer. Geblieben ist die spannende Interaktion
unterschiedlicher Spielhaltungen und Charaktere, die viel zur besonderen Ausstrahlung des
Quartetts beiträgt. Ebenso das aufmerksame gegenseitige Zuhören, sich gegenseitig Platz
einräumen. Und das feine Gespür dafür, intensive Geschichten ohne Worte zu erzählen.

„Musik, die auf einmal eine andere Welt preisgibt.“ (BR.de)
„Klesse hat zweifellos die perfekten Partner für ihre Philosophie gewonnen.“ (Rondo 12/2016)

 

 

 


 

01.11.2019


Stefanie Lottermoser

 

Stefanie Lottermoser (sax)

Till Sahm (keys)

Lars Cölln (git)

 Thomas Stieger (b)

Felix Lehrmann (dr)

 

 

 

Einlass 19 Uhr

Beginn 20 Uhr

Eintritt € 15,00

Schüler € 5,00


 

 

 

Den Titel für ihr aktuelles Album hat Stephanie Lottermoser genau richtig gewählt: „This Time“. Denn dieses Mal, so viel ist gewiss, steht dem ganz großen internationalen Durchbruch nichts mehr im Wege. Alles richtig gemacht: Herausragende Kompositionen, packende Beats, einfühlsame Texte,

einen grandiosen Produzenten an Bord, ebenfalls vorzügliche Begleitmusiker.
Angesiedelt sind die zehn Lieder im so weiten wie inspirierenden Landstrich zwischen Jazz und Pop.
Es war ein langer Weg hin zu diesem Opus Magnum, stetig mit dem Blick nach vorne.

Und jetzt ist die aparte, vor allem aber extrem talentierte Musikerin aus dem beschaulichen oberbayerischen Ort Wolfratshausen

definitiv am Ziel angelangt, mit Meisterstück „This Time“.
Diese Platte ist bereits das vierte Werk der 34-jährigen. „Die vielleicht wichtigste Veränderung im Vergleich zu den Vorgängern“,

erklärt Stephanie: „Es ist die erste Scheibe, bei der ein „richtiger“ Produzent an Bord war.“

Dabei handelt es sich um den „Grammy“-nominierten Multi- Instrumentalisten Steve Greenwell, der im außerhalb von New York

gelegenen Asbury Park ein nach ihm benanntes Studio besitzt und schon mit Koryphäen wie Joss Stone, Diane Birch oder
James Maddock gearbeitet hat.
Lottermoser hat „This Time“ zu Hause vorproduziert, war via Skype regelmäßig in Kontakt mit Greenwell,

hielt ihn auf dem jeweils aktuellen Stand der Dinge. Mitte April 2017 flog der New Yorker von seiner Heimat aus nach Paris, wo er sich mit Stephanie

und deren vierköpfiger Band vier Tage lang in den traditionsreichen Pariser „Studios Saint Germain“ zum Aufnehmen verbarrikadierte.

Einen Monat später reiste Stephanie nach New York, um dort mit Steve zusammen innerhalb einer Woche

ihre Gesangs- und Saxophon-Spuren einzuspielen.
Heraus gekommen ist mit „This Time“ ein Ausnahmewerk, das sich ganz in der Tradition von Lottermosers Allzeit-Idolen Branford Marsalis, Candy Dulfer, Joshua Redman, Tower Of Power, Jamie Cullum, Norah Jones und allen voran Dexter Gordon messen kann.

Neun der Songs stammen aus Stephanies Feder, der letzte Track ist ein Mash-Up aus dem Jazz-Standard „Freedom Jazz Dance“ von Eddie Harris

und der von Sly & The Family Stone stammenden,
beinahe 50 Jahre alten Hippie-Hymne „Everyday People“, die seit jeher für ein menschliches Miteinander wirbt.
Nachdem die Produktion abgeschlossen ist und man sich auf einen Veröffentlichungstermin von „This Time“, den 2. Februar 2018, festgelegt hat, geht es jetzt in Phase Zwei, um auf die Platte in der Öffentlichkeit hinzuweisen. Es ist Stephanies liebste Phase, denn „schon bald bin ich wieder
auf Tour“, freut sie sich wie ein Kind. „Ich muss einfach raus auf die Bühne.

Ich könnte dort jeden Abend stehen und spielen. Sie ist meine eigentliche Heimat.“

 

 

 

 


Fotos: Lutz Reichert, Bahne Beliaeff

Video: Bahne Beliaeff